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July 03 2009
July 02 2009
“ <Borsh> Zu witzig heute^^ <Borsh> Wir sitzen im ICE von Köln nach Berlin und in unserem Abteil ist die Klimaanlage ausgefallen. Draußen 28°C, im Zug gefühlte 40°C... <Borsh> Wir sitzen 1,5h Stunden dadrin, schwitzen wie die Schweine <Borsh> Kommt der Ticketkontrolleur mit einem grinsem im Gesicht und einem Handtuch über den Schultern (wo auch immer er das her hatte) ins Abteil und sagt: "Hallo zusammen, ich bin Kai und mache heute den Aufguss für sie" <Borsh> Das ganze Abteil war so am lachen^^ ”— ibash.de - Witzige Chat-Zitate/Quotes aus IRC und IM - Neueste Zitate
“— "Dir fehlen die Worte" oder "Die Position der Piratenpartei zum Urheberrecht in einer Flatrategesellschaft" - Die wunderbare Welt von IsotoppDas, was die Piratenpartei in ihrem Programm stehen hat, ist nicht 'die totale Legalisierung der Raubkopie', wie heute auf 3sat zu hören. Ja, Bauerfeind, ich schau Dich an! Das, was die Piratenpartei da - ungeschickt - versucht, der Offline-Gesellschaft zu erklären ist meinem Empfinden nach in etwa das:
Das Netz ist eine kooperative Kultur. So etwas kennt ihr nicht, aber so etwas gibt es und es hat im Netz die letzten 40 Jahre gut funktioniert. Der Begriff in Eurem kompetetiven Universum der Knappheit, der unserem Erleben noch am nächsten kommt, ist die Privatkopie, aber eigentlich meinen wir CC-BY-SA, die GPL, und ja, Open Access auch irgendwie, aber das ist noch mal 'nen Extraartikel wert.
Was wir wollen, ist eine Re-Legalisierung von dem, was ihr Privatkopie nennt, aber eigentlich wollen wir, daß die Offline-Gesellschaft den kooperativen/kompetetiven Dualismus im Kulturschaffen des 21. Jahrhunderts anerkennt, und daß das kooperative Universum durch die Mechanismen der subjektiven Kostenlosigkeit und der Fairness, wie sie in CC-BY-SA, der GPL, und ja auch in OA und den Grundsätzen wissenschaftichen Arbeitens realisiert sind, schützt, unterstützt und ihnen Raum einräumt.
Das bringt die Piratenpartei so derzeit nicht klar rüber. Weil ihr die Worte fehlen - die Gesellschaft außerhalb des Netzes kennt die Konzepte nicht und hat keine Worte dafür, und den Piraten ist es wie den meisten Netzbewohnern so selbstverständlich, daß sie keine Worte dafür brauchen.
”
“— Gizmodo - Photography Through Electrocution - Kirlian photography”
Robert Buelteman takes electrifying photographs, but he doesn't even use a camera. Instead, he places flowers directly onto film and shocks them with 80,000 volts.
July 01 2009
“— de.indymedia.org | Kriegsminister Jung mit Schuhen beworfenEine Gruppe AntimilitaristInnen hat heute im Bundestag den Kriegsminister Jung und seine Anhänger mit rosa Badelatschen und Flugblättern eingedeckt. Anlass war eine Ausstellungseröffnung, bei der 15 Jahre Kriegseinsätze gefeiert werden."Bundeswehr im Einsatz" heißt die Propagandashow, die heute im Paul-Löbe-Haus des Bundestages eröffnet wurde. Anlass: Vor 15 Jahren urteilte das Bundesverfassungsgericht, die Bundeswehr dürfe weltweit in Kriege geschickt werden, wenn das im Rahmen sogenannter "kollektiver Sicherheitsorganisationen" geschehe und der Bundestag beschließe.”
Wohlgemerkt: Auch die Nato gilt als "Sicherheitsorganisation"!
Jung und Bundestagspräsident Lammert eröffneten die Propagandaausstellung. Man muss sich das vorstellen: Sie feiern 15 Jahre Krieg!!
Die Feierstunde wurde allerdings lautstark und unübersehbar von Antimilitaristen gestört, die Jung und seine ausgewählten Claqueure mit Schuhen bewarfen und mit Flugblättern eindeckten.
Sie entfalteten ein Transparent mit der Aufschrift "Wir geloben, zu rauben und zu morden" - was zugleich als Protest gegen das bevorstehende Gelöbnix in Berlin gedacht ist.
Außerdem warfen sie Unmengen von rosa Badelatschen und Flugblättern auf die MilitaristInnen.
Völlig verdutzt und überfordert reagierten die Securities. Sie führten die Leute ab, die aber bis zuletzt Parolen riefen: "Bundeswehr raus aus Afghanistan", "Nie wieder Krieg" usw. Hut ab, die waren echt tough!
Den KriegerInnen wurde ihre Feierstunde sehr hübsch vergällt!
“— de.indymedia.org | KA: Flashmob gegen Bundeswehr-Karriere-TruckAuffallend viele Menschen versammelten sich am Dienstag Nachmittag in Karlsruhe auf dem Marktplatz. Um 17:00 Uhr ließen sie sich zeitgleich wie auf Kommando rund um den dort stehenden Bundeswehr-Karriere-Truck fallen und lagen mehrere Minuten bewegungslos auf dem Boden. Ein Heer von Leichen umgab den Truck.”
Die Aktivisten malten anschließend mit Kreide jeweils ihren Körperumriss auf den Boden,
bevor sie den Marktplatz wieder verließen.
„Eine Karriere bei der Bundeswehr bedeutet nicht Spaß und Action sondern Krieg und Töten. Während die Bundesregierung harmlose Killerspiele verbieten will, werden in ihrem Auftrag Kinder und Jugendliche fürs Töten begeistert.“ kritisiert Nicole Lampert, die Sprecherin des neu gegründeten Karlsruher Bündnisses Bundeswehr-kehrt-Marsch.
In Zeitungsanzeigen für den Karrieretruck wirbt die Bundeswehr mit „Spaß und Action“.
Sie richtet sich damit speziell an Schülerinnen und Schüler, um sie für die Armee zu begeistern. Quizshows und 3D-Kino werden zu dem selben Zweck aufgeboten.
Nicole Lampert dazu: “Wir fallen auf diese Hochglanz-und Hightech-Propaganda nicht herein. Wir lehnen es ab, Deutschland am Hindukusch zu verteidigen und "im Interesse unseres Landes“ den "freien und ungehinderten Welthandel“ zu fördern, wie es im Weißbuch der Bundeswehr (2006) steht.“
Kritik äußert die Sprecherin des Bündnisses am Verhalten der Polizei. Sie hielt hauptsächlich jüngere Menschen an, um deren Personalien aufzunehmen.
„Ein Flashmob ist eine im Gegensatz zu einem Bundeswehreinsatz gewaltfreie Aktion und durch das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit gedeckt. In Karlsruhe man kann sich offensichtlich nicht politisch öffentlich äußern, ohne dass man gleich polizeilich registriert und damit kriminalisiert wird.“
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